Das Internet bietet den Menschen, die es nutzen eine neue, freie Welt. Hier kann man surfen, downloaden, uploaden, spielen und sich austauschen. Das Internet ist eine Plattform für jeden, der damit umgehen will. Doch bietet es nicht nur Wissen, Spaß und Austauschmöglichkeiten für Freunde, Bekannte und Familie – es bietet auch Hackern und Co. die Möglichkeit, sich unerlaubt Zugriff auf diverse Netzwerke zu verschaffen. Hier kommt die sogenannte “Firewall”, also die Brandmauer ins Spiel.

Was genau ist eine Firewall?

Bei einer Firewall handelt es sich um eine Software, manchmal auch um ein System, das bestimmte Funktionen aufweist, die es zu einem Teil des Sicherheitskonzepts für Computer machen. Eine Firewall dient dabei dazu, den Netzwerkzugriff zu beschränken, basierend auf Absender- bzw. Zieladressen oder aber auf genutzten Diensten. Ihren Namen trägt sie deshalb, weil man sich das Ganze auch bildlich vorstellen kann. Die Firewall ist dabei eine Art virtuelle Mauer, die den Datenverkehr überwacht, der durch sie hindurch verläuft. Sie entscheidet dabei anhand von festgelegten Regeln, welche Netzwerkpakete durch die Mauer hindurchgelassen werden, und welche nicht. Bei Verdacht auf unerlaubte Netzwerkzugriffe schlägt sie Alarm, wodurch solche unterbunden werden sollen. Dabei ist es bedeutsam zu wissen, dass eine Firewall nicht die Funktion hat, Angriffe zu erkennen, sondern lediglich die Regeln für die Netzwerkkommunikation umzusetzen. Die Aufgabe, Angriffe zu erkennen, fällt dabei den IDS-Modulen zu. Zuweilen können solche auch auf einer Firewall aufgesetzt sein, jedoch gehören sie im Eigentlichen nicht zum Firewall-Modul dazu.

Eine Firewall ist wichtig für jeden Computer.

Eine Firewall ist wichtig für jeden Computer.

Brauche ich eine Firewall?

Jeder, der einen Computer, einen Laptop oder andere Kommunikationsgeräte mit Internetzugang besitzt, sollte darauf achten, dass eine aktive Firewall darauf installiert ist. Man unterscheidet dabei zwischen einer Personal Firewall, auch Desktop-Firewall genannt, und der externen Firewall (Netzwerk-/ Hardware-Firewall). Letztere arbeitet nicht auf dem zu schützenden System, sondern auf einem separaten Gerät. Sie verbindet dabei die Netzwerke und Netzwerksysteme miteinander und achtet gleichzeitig darauf, dass der Zugriff zwischen den Netzwerken beschränkt ist. Eine Installation empfiehlt sich schon allein aus Selbstschutzgründen, denn nur so lassen sich die Daten auf dem eigenen Computer wirksam schützen. Auch einem Missbrauch kann so vorgebeugt werden. Da die Brandmauern regelmäßig geknackt werden – auch von namhaften Unternehmen und sogar von ganzen Staaten – sollte man sie stets aktualisieren und auf dem neuesten Stand halten. So lässt es sich sicher im Netz surfen

und kommunizieren, ohne dabei zu befürchten, dass unerlaubte Netzwerkzugriffe unbemerkt vorgenommen werden.  

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