Cloud Computing gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung. Kurz gesagt ist dies die Art, etwas über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Die Grundidee von Cloud Computing ist es, dass man keine eigenen Ressourcen wie Server braucht. Es sollen sämtliche Rechenleistungen aus dem Unternehmen ausgelagert werden. Vor ein paar Jahren war dies noch nicht möglich, da das Internet noch zu langsam war.

Man braucht also nur einen Internetanschluss und einen handelsüblichen Computer. So können selbst mit langsamen Maschinen komplizierte Vorgänge und Rechenleistungen durchgeführt werden, da das Programm über das Internet gestartet wird und die Cloud wird mit der Rechenleistung belastet.

Beim Cloud Computing teilt man den Sicherheitsdienst, den Virenschutz und noch andere Anwendungen. So müssen diese nicht mehr auf dem eigenen PC installiert werden. Der Vorteil des Cloud Computing ist, dass keine eigenen Techniker benötigt werden und es sehr flexibel ist. Außerdem können Dokumente, falls diese bereits auf der Cloud vorhanden sind, direkt verwendet oder abgeändert werden. Ein regelmäßiges Online-Backup sorgt zudem dafür, dass keine Daten verloren gehen.

Der größte Nachteil von Cloud Computing ist die Verbindung. Man ist also sehr von der Internetverbindung abhängig. So kann man, wenn man nicht mit dem Internet unterwegs ist, auch nicht auf seine Daten und generell auf die Cloud zugreifen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Privatsphäre verringert wird.

Um auf eine Cloud zugreifen zu können, gibt es 2 Möglichkeiten. So kann man dies mit Hilfe eines Browsers machen, aber auch ein eigenes Dienstprogramm dafür verwenden, welches gegebenenfalls vom IT Dienstleiser bereitgestellt wird. Eine gute Cloud integriert sich so stark in den Computer, dass man selbst nicht mehr merkt, dass man Cloud Computing im Internet verwendet und das Gefühl hat, dass man offline arbeitet und die Daten auch offline speichert.

Es gibt jedoch einige unterschiedliche Möglichkeiten des Cloud Computing. So gibt es zum Beispiel die Private Cloud. In dieser gibt es eine beschränkte Benutzeranzahl. Diese Art wird beispielsweise in einem Unternehmen eingesetzt. Das genaue Gegenteil davon ist die Public Cloud. Bei dieser gibt es keine Einschränkung der Benutzerzahl. Eine Hybrid Cloud ist eine Mischung zwischen diesen beiden Arten. Da die Rechenleistung von vielen Private Clouds nicht ausreicht, wird wiederum ein Teil von dieser in eine Public Cloud ausgelagert, um den eigenen Rechner etwas zu entlasten. Bei vielen Online Banking Prozessen wird die Rechenleistung beispielsweise schon ausgelagert.

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