Linuxfibel.de http://www.linuxfibel.de Grundlagen für Linux Einsteiger und Fortgeschrittene Fri, 17 Feb 2017 11:50:07 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.4.2 Wettportale im Internet http://www.linuxfibel.de/allgemein/wettportale-im-internet/ http://www.linuxfibel.de/allgemein/wettportale-im-internet/#comments Fri, 17 Feb 2017 11:16:41 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=596

Eine der vielen Branchen, die sich durch das Internet stark verändert hat, ist der Bereich der Glücksspiele. Zuletzt haben viele Spieler entschieden, dass sie lieber den Komfort der Online Casinos und der Wettportale nutzen möchten, wenn sie ihrem Hobby nachgehen. Das hat natürlich auch mit den immer neuen Funktionen und den vielen Möglichkeiten zu tun, die Spieler auf diesen Seiten haben. Besonders bei den Sportwetten hat der Wechsel in das Internet für einen starken Wandel gesorgt und weiß heute bei den verschiedensten Events die Spieler zu fesseln.

Was macht Wettportale im Internet aus?

Der wohl größte Vorteil der Angebote für Sportwetten im Internet ist direkt mit der großen Auswahl auf den Seiten verbunden, wie dieses Wettportal verdeutlicht. Die Spieler müssen sich nicht für eine Wette zu einem bestimmten Zeitpunkt entscheiden – etwa die klassische Drei-Weg-Wette bei Fußballspielen – sondern sie haben eine große Auswahl an Events und Variationen.

Darüber hinaus gibt es natürlich unterschiedliche Formen der Wettscheine, die die Möglichkeiten für einen Gewinn erhöhen und die Sportwetten zu einem strategisch anspruchsvollen Spiel machen. Ansonsten ist es natürlich auch die Auswahl der Portale selbst, die nicht übersehen werden sollte. Die Möglichkeit, unterschiedliche Quoten dauerhaft zu vergleichen und problemlos auf mehreren Portalen unterwegs zu sein, ist sehr entscheidend. Darüber hinaus entwickeln sich im Internet immer häufiger Communitys von Menschen, die sich auch außerhalb der Wetten über das Thema austauschen.

Wie hoch ist der Spaßfaktor im Vergleich zu traditionellen Sportwetten?

Natürlich steht für die meisten Spieler vor allem die Möglichkeit eines erfolgreichen Wettscheins im Vordergrund. Für viele hat sich das Spiel mit den Sportwetten aber auch einfach zu einem Hobby entwickelt, das zum Beispiel neben dem eigentlichen Zuschauen beim Lieblingssport ausgeführt wird. Während der klassische Stammtisch-Talk über die Wetten beim Kioskstand wegfällt, haben die Spieler dank der Möglichkeiten aus dem Internet vor allem eine sehr große Auswahl. Sie sind nicht mehr auf bestimmte Spiele, Sportarten oder Strategien begrenzt, sondern können sich vollkommen ausleben. Das eröffnet eine ganz neue Welt an möglichen Wetten und hat für viele Spieler den Spaßfaktor an den Wetten im Internet noch einmal erhöhen können.

Welche Wetten sind bei Spielern im Internet besonders beliebt?

Der beliebteste Bereich, vor allem in Deutschland und in Europa, ist mit Fußball verbunden. Die Möglichkeit, in allen Ligen der Welt auf Spiele zu setzen und dabei nicht nur auf Ergebnisse tippen zu können, hat für einen sehr großen Markt gesorgt. Die großen Wettportale bieten heute nicht mehr nur die obersten Ligen in den entsprechenden Ländern an, sondern bieten auch Wetten auf den Amateurfußball oder auf – für deutsche Verhältnisse – eher exotische Ligen in Asien oder in Afrika an.

Darüber hinaus sind es vor allem die US-Sportarten, die in den Portalen der Anbieter sehr gut vertreten sind. Da diese meist mit einem leicht anderen System arbeiten, braucht es einen Moment um sich in die neuen Strategien einzuarbeiten, allerdings finden auch deutsche Spieler recht schnell eine Menge Unterhaltung mit Football, Baseball und Basketball.

Wie entwickelt sich der Markt für Wetten im Internet?

Es ist zu beobachten, dass der Markt in den letzten Jahren stetig angewachsen ist. Heute sind nicht mehr nur die großen Namen aus England vertreten. Auch in Deutschland haben sich neue große Namen entwickelt, die mit ihrem Angebot, das auf deutsche Spieler zugeschnitten ist, einen großen Zuwachs verzeichnen können. Derzeit ist nicht abzusehen, warum sich dieser Trend verändern sollte. Durch immer mehr Werbung und immer neue Aktionen zieht es auch immer mehr Spieler in das Internet, die das Wetterlebnis damit noch ein wenig interessanter machen. Es ist also damit zu rechnen, dass der Markt für die Wetten im Internet – auch dank der mobilen Technologie – in den nächsten Jahren noch zunehmen wird.

 

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Onlineshop goes Mobile – Worauf man heute achten muss http://www.linuxfibel.de/ratgeber/onlineshop-goes-mobile-worauf-man-heute-achten-muss/ http://www.linuxfibel.de/ratgeber/onlineshop-goes-mobile-worauf-man-heute-achten-muss/#comments Fri, 16 Dec 2016 13:24:05 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=589  

Onlineshop mobil

Onlineshop mobil

Viele User benutzen heute nicht mehr den Laptop oder den normalen Computer für ihre Aktivitäten im Internet. Stattdessen sind das Smartphone und das Tablet zu den begehrtesten Werkzeugen geworden, wenn es um den Besuch der liebsten Webseiten, der Suche bei Google oder auch den Einkauf im Netz geht. Für Betreiber von Shops im Internet bedeutet das aber nicht nur gestiegene Zugriffszahlen. Vor allem müssen sie sich auf diese wachsende Besuchergruppe einstellen. Eine Optimierung des eigenen Shops in Hinblick auf die Anforderungen der mobilen Geräte ist wichtig, wenn man die eigenen Kunden halten und auf dem Stand der Technik bleiben möchte.

Warum ist die mobile Darstellung so wichtig geworden?

Die Zahlen in Hinblick auf die Nutzung im Internet sind eindeutig: In den letzten vier Jahren steigt der Anteil von Nutzern auf den mobilen Geräten erheblich, während die User normaler Geräte entweder stagnieren oder sogar rückläufig sind. Smartphones und Tablets haben sich längst zu eine der interessantesten Formen für die Nutzung des World Wide Web entwickelt. Die Geräte erlauben Mobilität, einen Zugriff von jedem Ort aus und sind durch die verschiedenen Apps für viele User bequemer zu nutzen. Das zeigt sich natürlich auch im Bereich E-Commerce, wo die Käufer, die dafür mobile Geräte benutzt haben, inzwischen beinahe einen so hohen Umsatz verzeichnen, wie die anderen Benutzer.

Es geht bei der mobilen Darstellung vor allem darum, dass die Benutzer alle Funktionen eines Shops auf mit dem mobilen Gerät nutzen können. Viele Designs sind nicht für die Anzeige mit dem Handy oder dem Tablet optimiert. Eine mobile Ansicht erlaubt es, dass es keine Gefahr gibt, dass der Kunde den Shop nicht optimal nutzen kann. Die Umstellung auf eine mobile Ansicht ist daher der wichtigste Schlüssel für die Zukunft.

Worauf sollte bei einem mobilen Design geachtet werden?

Moderne Designs, die für die User mit den Tablets und Smartphones angepasst sind, haben einige Besonderheiten. So sollten die Designs zum Beispiel so programmiert sein, dass sie die verschiedensten Auflösungen bearbeiten können. Nicht jedes Gerät von jedem Hersteller nutzt die gleiche Auflösung beim Besuch einer Webseite. Die Skalierbarkeit der Seite, also die Möglichkeit, sich an das individuelle Gerät anzupassen, spart nicht nur Arbeit. Es ermöglicht auch weiterhin die optimierte Darstellung für den normalen Computer oder Laptop, ganz ohne weitere Arbeit bei der Programmierung oder erhöhten Aufwand bei der Pflege der Designs. Zudem sollte im Onlineshop auf zu große Grafiken oder verschiedene Elemente aus dem Bereich Flash verzichtet werden. Diese werden auf den meisten Tablets und Smartphones nur mit Fehlern angezeigt und verringern die Ladezeit der Webseite.

Wie kann ein Shop mit einem alten Design umgebaut werden?

Natürlich müssen die Betreiber von einem normalen Shop nicht ein komplett neues Design für ihren Onlineshop entwerfen. Dies wäre mit einem finanziellen Aufwand verbunden, der es besonders für kleinere Shops unattraktiv macht. Daher gibt es auch noch die Möglichkeit, ein komplettes Design so zu gestalten, dass weiterhin eine gute Möglichkeit für die bestehenden mobilen User zur Verfügung steht. Ein entsprechendes Beispiel:

  • Flexibles Design: Hinter ein bestehendes Design kann ein neues Design gesetzt werden, das sich an die Auflösungen anpasst.
  • App: Auch eine App für den mobilen Zugriff ist natürlich möglich. Diese lassen sich bereits heute ohne großen Aufwand programmieren.
  • Anpassung: Auch eine langfristige Anpassung ist natürlich über einen längeren Zeitraum möglich.

Gerade die ersten beiden Punkte erlauben es den Benutzern schnell und ohne viel zeitlichen Aufwand die entsprechenden Möglichkeiten in dem Shop zu nutzen. So können auch langfristige Projekte geplant werden.

Wie sieht die Entwicklung in der Zukunft aus?

Es gibt noch viele Betreiber von Onlineshops die die Investition in ein mobiles Design scheuen, da sie es für einen kurzfristigen Trend halten. Die Statistiken sind aber deutlich: Der mobile Markt wird mittelfristig sogar den Markt der normalen Benutzer überholen. Inzwischen stellen sich immer mehr große Dienstleister und Anbieter auf diesen neuen Markt um. Wer langfristig die Kunden an den eigenen Shop binden und sicher sein möchte, dass neue Kunden gewonnen werden können, sollte also mit der Umstellung nicht zögern. Es könnte ein Punkt kommen, an dem es für den eigenen Shop zu spät ist.

Was ist neben dem Design noch wichtig?

Auch in anderen Bereichen sollten sich die Betreiber von Shops im Internet auf die neuen Entwicklungen einstellen. Ein gutes Beispiel dafür ist zum Beispiel die Optimierung für die Suchmaschinen. Google hat bereits erste Änderungen an seinem Algorithmus vorgenommen, um Seiten besser zu bewerten, die ein mobiles Design zur Verfügung stellen. Aufgrund der Abhängigkeit von den Suchmaschinen und den neuen Kunden, die darüber gewonnen werden, sollte also auch in diesem Bereich mit Maßnahmen begonnen werden. Es lässt sich also ohne Probleme sagen, dass die Umstellung auf die mobilen Designs und die Kunden, die mit den Geräten kommen, ein wichtiger Schritt für jeden Shop sind. Nur so kann man sich auf die technische Zukunft für Seiten im Internet einstellen.

 

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21 Möglichkeiten, deinen Youtube-Kanal bekannter zu machen http://www.linuxfibel.de/allgemein/21-moeglichkeiten-deinen-youtube-kanal-bekannter-zu-machen/ http://www.linuxfibel.de/allgemein/21-moeglichkeiten-deinen-youtube-kanal-bekannter-zu-machen/#comments Mon, 07 Nov 2016 10:45:57 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=579
Mit immer schnelleren Internetverbindungen werden auch immer häufiger andere Formate von den Nutzern konsumiert. Standen früher noch Texte und vereinzelt Bilder im Fokus, so spielen heutzutage auch Videos eine extrem wichtige Rolle. Die größte Plattform für solche Videos ist ganz klar Youtube – nicht umsonst wird sie als eine der größten Suchmaschinen der Welt gehandelt. Wer also bewegte Inhalte produziert und verbreiten will, kommt kaum um das Portal herum.

In diesem Blogbeitrag möchten wir die Mechanismen des Portals beleuchten, und aufzeigen, wie man seine Abonnenten-Basis ausbaut und die Reichweiten des eigenen Kanals vorwärts treibt.

1. Regelmäßigkeit

Hört sich banal an, ist aber tatsächlich das Grundübel von Social Media: tote Profile. Es reicht eben nicht, einmal ein teures Video zu produzieren, und das dann im eigenen Kanal abrufbar zu halten. Bei Social Media geht es um Interaktion – und eine Reaktion durch Nutzer kann nur erfolgen, wenn es von einem selbst eine Aktion gab. Also heißt das Credo: Poste regelmäßig Inhalte, und halte deinen Kanal am Leben.

2. Teile deine Inhalte

Zu viele Youtuber denken, dass die Arbeit an und mit einem Video nach dem hochladen abgeschlossen ist. Dem ist mitnichten so: Nachdem du dein Video hochgeladen hast, solltest du es auf deinen sozialen Kanälen (Facebook, Twitter, …) teilen und aktiv bewerben. Vergleichbare Videos können auch kommentiert und verlinkt werden. So zieht man Nutzer mit ähnlichem Interesse auf das eigene Video!

3. Verwende kurze Videotitel

Deine Videotitel sollten eine Länge von 50 Zeichen nicht überschreiten. Andernfalls riskierst du, dass der Rest abgeschnitten wird, was sich negativ auf die Klickrate in den Suchergebnissen und in den Videovorschlägen auswirkt.

4. Verlinken reicht nicht

Wenn du einen Blog, eine Webseite oder einen Shop besitzt, dann verlinke deinen Kanal nicht irgendwo im Fußbereich. Benutze die „Einbetten“-Funktion und platziere die Videos direkt auf deiner Seite – zumindest dort, wo es sich anbietet.

5. Keep it short

Wenn du nicht gerade Gamer bist und Lets-Plays online stellst, solltest du bei deinen Videos darauf achten, dass sie kurz sind und schnell konsumiert werden können. Eine Studie fand nämlich heraus, dass circa 2 Minuten und 54 Sekunden die optimale Länge für ein Youtube-Video ist.

6. Betreibe Keyword-Recherche

Bevor du die Keywords (Tags, Schlüsselbegriffe) für dein Video auswählst, solltest du eine kurze Google-Recherche betreiben, um zu schauen, ob diese Begriffe tatsächlich gesucht werden und nachgefragt sind. Dabei sind zwei Kennwerte wichtig:
  1. Wie viele Ergebnisse gibt es für einen Begriff (das ist das Angebot)
  2. wie viele Leute suchen danach (das ist die Nachfrage).

Ersteres findest du direkt in den Suchergebnissen bei Google. Zweiteres kannst du mit dem Keyword-Tool von Google-Adwords herausfinden. Der Vorteil: Da Youtube eine Google-Tochter ist, ist anzunehmen, dass im Hintergrund ähnliche Algorithmen und Prozesse ablaufen.

7. Organisiere deine Videos

Lade nicht einfach alles wild durcheinander hoch, sondern organisiere deine Videos. Nutze die Playlisten-Funktionen, um Inhalte nach Themen und Serien zu sortieren. So kann Youtube einem Nutzer, der Video A aus einer Playlist schaut, direkt Video B vorschlagen. Und schließlich gibt es auch solche Nutzer, die gezielt nach Playlists zu bestimmten Themen suchen.

8. Verwende ein Intro

Zu Beginn deines Videos hast du noch die volle Aufmerksamkeit deines Publikums. Also platziere deinen Kanal als „Marke“ und leg dir ein Intro mit Wiedererkennungswert zu. Aber auch hier gilt: Halte dich kurz, ein paar Sekunden sollten genügen. Das Intro ist auch eine gute Gelegenheit, darauf hinzuweisen, den Kanal zu abonnieren.

9. Verwende Schlüsselbegriffe in Titel und Beschreibung

Nicht nur die Tags sind dazu da, wichtige Begriffe unterzubringen. Auch in Titel und Beschreibung sollten sie verwendet werden. So maximierst du deine Chancen, nicht nur in den Youtube-Suchergebnissen angezeigt zu werden, sondern auch in „richtigen“ Suchmaschinen wie Google.

10. Nutze die Kanal-Vorschau

Youtube erlaubt es, ein bestimmtes Video als Kanal-Trailer einzustellen, welches allen nicht-Abonnenten angezeigt wird, sobald diese auf deine Kanalseite gelangen. Nutze diese Funktion! Beschreibe dich und deinen Channel, und sag, welche Themen dir wichtig sind, und welche du in deinen Videos behandelst.

11. Call To Action!

Rufe deine Zuschauer ganz einfach dazu auf, deinen Kanal zu abonnieren und das Video positiv zu bewerten – am besten am Ende des Videos. Denn wenn sie es sowieso vollständig geschaut haben, stehen die Chancen eigentlich ziemlich gut, dass es ihnen auch gefallen hat, und sie vielleicht mehr schauen wollen.

12. Setze auf „Evergreens“

Behandle nicht immer nur die neuesten und aktuellsten Nachrichten, sondern setze auch auf „evergreen-content“, also solche Inhalte, die einfach nicht alt werden, und auch in einem Jahr noch interessant sind. Zum Beispiel: Wie schminke ich mich richtig? Wie backe ich einen Kuchen? Dabei verändert sich oftmals nicht viel. Wenn du eine Sache besonders gut kannst, z.B. handwerkliches Geschick hast oder etwas gebaut oder gebastelt hast, mache ein “How to” Video. Diese sind mit am Beliebtesten!

13. Gib dir Mühe bei der Videobeschreibung

Ein noch so aufwändiges Video kann schnell underperformen, wenn die Metadaten nicht stimmen. Also gib dir auch bei der Beschreibung Mühe – verlinke deine anderen Social Media Profile, und verfasse mindestens einen Absatz Fließtext zum eigentlichen Inhalt des Videos.

14. Antworte auf Kommentare

Zeig deinen Zuschauern, dass sie dich erreichen können, und sei in den Kommentaren unter deinem Video präsent. Bedanke dich für Lob, gehe auf Kritik ein, und nimm dir Anregungen zu Herzen.

15. Arbeite mit anderen Youtubern zusammen

Jeder Youtuber hat eine eigene „Fanbase“, also eine eigene Gruppe von Abonnenten. Wer auf anderen Channeln auftaucht, der macht sich selbst bekannter und bricht aus seiner eigenen Blase aus. Das maximiert das eigene Wachstumspotential.

16. Sei ein Mensch

Klingt komisch, ist aber tatsächlich oft ein Grund dafür, warum Kanäle unsympathisch erscheinen. Egal, ob es sich bei deinem Kanal um einen persönlichen oder einen Unternehmens-Channel handelt, zeig, dass du nur ein Mensch bist. Erfolgreiche Youtuber tun das, indem sie auch bewusst solche Videos hochladen, in denen einiges schief gegangen ist, oder aber im Nachhinein zeigen, wie viele Anläufe für eine bestimmte Aktion notwendig waren. Auch „Hinter den Kulissen“-Specials bieten sich hier an.

17. Optimiere nicht nur Videos

Bei all der Optimierung deiner Videos solltest du nicht vergessen, dass diese nicht einzeln im Netz stehen, sondern unter deinem Kanal aufzufinden sind. Also kümmere dich auch darum, dass deine Kanalseite ansprechend gestaltet ist, du zusammenpassende Profil- und Titelbilder verwendest, eine Beschreibung vorhältst und deine anderen Seiten (Social-Media-Profile etc.) verlinkt hast. Beachte auch, dass es in manchen Regionen notwendig ist, ein Impressum einzupflegen.

18. Nutze individuelle Thumbnails

Thumbnails sind die kleinen Vorschau-Bildchen, die neben dem Videotitel in den Suchergebnissen und in den Vorschlägen gezeigt werden. Stelle sicher, dass dein Thumbnail Lust auf Mehr macht, und eine gewisse Neugier erzeugt.

19. Benutze Anmerkungen und Untertitel

Während die Vorschlags-Leiste rechts vom Video nach geheimen Algorithmen arbeitet, geben dir Anmerkungen die volle Kontrolle darüber, welches Video du einem Zuschauer selbst vorschlagen möchtest. Nutze diese Funktion! Auch Untertitel sind sinnvoll. Sie signalisieren Youtube, dass dein Video auch Nutzern mit anderen Sprachen vorgeschlagen werden können.

20. Bleib nicht auf deinem Kanal

Kommentiere und interagiere in den Kommentarspalten unter bekannten und erfolgreichen Videos von anderen Youtubern. Lass dich blicken, und falle durch Originalität, Kreativität und Witz auf.

21. Veranstalte Abonnenten-Gewinnspiele

Verlose ab und zu Gewinne unter allen deinen Abonnenten. Dabei musst du nicht viel Geld ausgeben – oft freuen sich Zuschauer auch über kleine Gutscheine und (je nach Zielgruppe) Beauty-Produkte, PC-Zubehör, oder sonstige Gadgets.

Viel Erfolg mit deinem Kanal!

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Logo erstellen – worauf muss ich achten? http://www.linuxfibel.de/allgemein/logo-erstellen-worauf-muss-ich-achten/ http://www.linuxfibel.de/allgemein/logo-erstellen-worauf-muss-ich-achten/#comments Tue, 11 Oct 2016 14:14:19 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=566
Das Logo ist ein wesentlicher Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens. Diese wiederum sorgt dafür, dass die Unternehmens-DNA durch Kleinigkeiten wiedererkannt wird, beispielsweise durch die Verbindung einer Schriftart mit einer Farbe, anhand eines Slogans oder bei manchen Unternehmen mit starker CI auch nur durch den maßgeblichen Farbton. Für die meisten Firmen aber ist es nicht so selbstverständlich, nur anhand von Magenta wiedererkannt zu werden. Es ergeht nicht nur No-Love-Brands so, sondern beinahe jedem kleinen Unternehmen und jedem Betrieb in einer wirtschaftlichen Nische. Doch wie kann ein Logo sich auf den Bekanntheitsgrad auswirken und worauf sollte man daher beim Logodesign achten?

Das Logo ist kein Selbstläufer

Apropos CI – in Zeiten, in denen es kaum noch echte Nischen gibt, ist eine klare Identität für jedes noch so kleine Unternehmen wichtig. Für größere Firmen umso mehr. Das Firmenlogo ist kein Selbstläufer, sondern ein wesentlicher Bestandteil dieser so genannten Corporate Identity, also der einzigartigen Identität des Unternehmens. Bestenfalls richtet sich das Firmenlogo nach einer schon vorhandenen CI-Guideline, doch in der Praxis hat nicht jedes Unternehmen eine solche Leitlinie.

In dieser würden beispielsweise Farben, Schriftarten, Größen und andere wesentliche Details zu finden sein, aus denen sich ein geeignetes Logo beinahe schon ergibt. In der Praxis ist es oft so, dass erst das Firmenlogo da war und die Corporate Identity sich um diese herum entwickelt hat. Wenn das der Fall ist, sollte also darauf geachtet werden, dass das Firmenlogo nicht nur als solches gut aussieht, sondern dass sich seine Schrift und Farben auch auf Briefpapier, Visitenkarten und der Webseite und der Firmenkleidung gut machen. Auf diese Weise kann sich eine stimmige CI auch um das Logo herum entwickeln.

Logogenerator – Sinnvoll?

Das Internet hat mittlerweile einige Bereiche Standardisiert, die Früher so nicht möglich waren. Dazu zählen auch Grafikarbeiten, wie z.B. die Entwicklung eines Logos. Wenn man davon ausgeht, dass ein Logo einen Schriftzug und ein Icon oder Bild passend zum Thema haben sollte, verschiedene Farben möglich sein sollten und das Format für alle Anwendungsgebiete wie Druck oder Web enthalten sollen, kann ein Logogenerator sinnvoll sein. Wir haben verschiedene getesten, so z.B. auch Gospaces (Logo kostenlos online erstellen mit Gospaces.de). Hier wird einem die Erstellung des Logos so einfach wie möglich gemacht: Name eingeben, Schriftart auswählen, passendes icon und das Logo steht zum Export bereit!
Mit Gospaces.de kann ein einfaches Logo kostenlos online erstellt werden

Mit Gospaces.de kann ein einfaches Logo kostenlos online erstellt werden

Welche Farben fürs Firmenlogo?

Farben haben eine psychologische Wirkung. Allerdings ist es auch nicht so, dass der Kunde eine Marke nur aufgrund ihrer Farben schätzt, auch wenn es im Einzelfall natürlich sein kann, dass ein Kunde Sympathie für das Unternehmen empfindet, weil dieses eine Lieblingsfarbe eingesetzt hat. Wichtiger ist bei der Farbwahl, dass die einzelnen Schattierungen zueinander passen und in jeder Verwendungsart des Firmenlogos “mitspielen”. Zueinander passende Firmenfarben sind nicht einmal Geschmackssache – eine kleine Lektüre der Farbenlehre kann helfen, zu verstehen, welche Farbtöne harmonieren und wieso sie das tun. Weiterhin muss bedacht werden, dass das Firmenlogo auch einmal schwarzweiß gedruckt wird oder auf eine Webseite kommt, durch die sich die Farbgebung wie ein roter Faden ziehen muss. Sehen Logo und Werbemittel dann mit diesen Farben immer noch gut aus?

Welche Schriftart fürs Logo?

Zu einer Corporate Identity gehören sogar die Schriftarten, die in Rechnungen, auf der Webseite oder für den Briefkopf verwendet werden. Vermutlich wird das Firmenlogo zumindest den Namen des Unternehmens als Schriftelement enthalten, manche Logos beinhalten zudem noch einen Slogan. Es muss sich bei der gewählten Schriftart keinesfalls um eine der Standard-Schriftarten wie Times New Roman oder Arial handeln, die üblicherweise für Text verwendet werden. Solange die Schrift leserlich ist, darf sie grundsätzlich benutzt werden.

Was aber beachtet werden sollte, ist die Harmonie zwischen der Logo-Schriftart und der Schrift, die später einheitlich in Briefen oder im Web verwendet wird. Eine der wichtigsten Unterteilungen von Schrift ist die zwischen der Serifen- und den serifenlosen Schriften. Times New Roman hat Serifen: dies sind die kleinen Striche, die beispielsweise am T zu erkennen sind. Arial hat sie nicht, sie ist serifenlos. Ist die Logo-Schriftart serifenlos, sieht eine ebenfalls serifenlose Schrift in Briefen oft gut aus. Weiterhin muss auf die emotionale Wirkung und gesellschaftliche Bedeutung der Schriftart geachtet werden. Comic Sans MS beispielsweise sieht auf den ersten Blick witzig aus, gilt in professionellen Kreisen aber eher als Schriftart, die ein Grundschüler verwenden würde. Helvetica dagegen gilt als Lieblingsschriftart moderner Werbeagenturen, könnte aber auch falsch ankommen, wenn die Zielgruppe des Unternehmens bodenständiger tickt.

Wie modern muss ein Logo sein?

Die sicherlich schwierigste Frage von allen ist, was das Firmenlogo überhaupt darstellen soll? Soll es eine abstrakte Form haben? Oder ist eine eher klassische Form das, was die Zielgruppe des Unternehmens erwarten würde? Darf es sich bei der Form um ein Sinnbild handeln, das für den Unternehmensgründer emotional von Bedeutung ist, oder würden die potenziellen Kunden in diesem Bild nichts wiedererkennen? Die Frage nach der Form des Logos und danach, was es überhaupt darstellt, lässt sich pauschal nicht beantworten.

Doch darüber hinaus kommt es auch darauf an, ob es sich um eine eher moderne, trendbewusste Darstellung oder einen klassischen Stil handelt. Ein Firmenlogo ist von Dauer und es sollte sich nicht alle paar Jahre ändern. Es spricht nichts gegen eine trendorientierte Aufmachung, sofern diese langfristig stimmig bleibt und zum Betrieb passt. Für einen Handwerksbetrieb wäre ein modern-minimalistisches Firmenlogo im Flat Design eher falsch, darunter stellt sich der Kunde wahrscheinlich ein internetbasiertes Unternehmen vor. Eine detailliert illustrierte Aufmachung wäre dagegen für ein modernes Online-Unternehmen wenig zielführend, solange dieses keinen starken Bezug zu etwas Traditionellem hat, denn das sähe online einfach nicht stimmig aus. Ein Blick darauf, woran sich Konkurrenten bei ihren Firmenlogos orientieren, hilft dabei, Formen auszumachen und einen Stil zu erkennen, der in der Branche genutzt wird. Denn das wissen auch die Kunden und stellen durch die “Vorarbeit” der Konkurrenz eher eine Assoziation zur Branche her, in der man sich auch selbst bewegt.

 

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Bildbearbeitung – was kann ich aus Videos rausholen? http://www.linuxfibel.de/allgemein/bildbearbeitung-videos-rausholen/ http://www.linuxfibel.de/allgemein/bildbearbeitung-videos-rausholen/#comments Thu, 22 Sep 2016 11:39:30 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=557 In unserer Smartphone-geprägten Gesellschaft kann man Filme nicht nur professionell, sondern mittlerweile quasi nebenbei aufnehmen. Ob über das Smartphone oder das Tablet, ob mit richtiger Kamera oder mit dem MP3-Player – Filme kann heute jeder schnell und einfach erstellen. Gottseidank gibt es eine Vielzahl an Programmen, welche helfen, das Beste aus den gemachten Aufnahmen mittels Videobearbeitung herauszuholen. Was dank moderner Software alles möglich ist, wollen wir im Folgenden kurz vorstellen.

Regeln was zu regeln ist

Es gibt mittlerweile eine Fülle an kostenlosen und durchaus hochwertigen Programmen, mit denen man die grundlegendsten Dinge der Videobearbeitung regeln kann (mehr zur Frage, welche Programme für wen geeignet sind weiter unten). Mittels dieser Programme lässt sich jeder Film gut bearbeiten:

 

  • Man kann den Farbton regeln
  • Farbkorrekturen vornehmen (aufhellen, dunkler machen etc.)
  • Schärfe und Unschärfe zu regeln ist ebenfalls Standard heute
  • Regelung von Helligkeit und Kontrasten (wie bei einer Fotokamera auch).

Ohne Probleme lässt sich das Video so zu recht schneiden, wie es einem persönlich am passendsten erscheint:

Nutzlose Teile werden entfernt bzw. rausgeschnitten, Aufnahmen, bei denen das Bild „ruckelt“ oder wackelt, können nachträglich korrigiert und Sequenzen auch beschleunigt (Zeitraffer) oder verlangsamt (Zeitlupe) werden. Es ist schon beeindruckend, was man heute selbst alles bewerkstelligen kann! Doch nicht nur die Verbesserung der Bild- und Tonqualität über verschiedene Regler, auch ein wahres Füllhorn an Effekten steht den Nutzern zur Verfügung.

Videobearbeitung und Schnitt im digitalen Zeitalter. Wofür früher ein aufwendiger Schnittcomputer nötig war, reicht heute ein Laptop!

Videobearbeitung und Schnitt im digitalen Zeitalter. Wofür früher ein aufwendiger Schnittcomputer nötig war, reicht heute ein Laptop!

Die Effekte oder: Cutter und Regisseur in Einem

Wer den Drang zu Höherem (ob nun Hollywood oder Babelsberg) bei der Videobearbeitung in sich verspürt, wird an den Effekten seine wahre Freude haben: Videos können mit einer Vielzahl von Soundeffekten ausgestattet werden – der Ton kann verändert werden, man kann Geräusche ausklingen lassen, verschiedene Effekte wie ein Hallen oder Verzerren einfügen, das Video mit Musik unterlegen etc.

Dasselbe gilt natürlich auch für Texteffekte: Texte können für den Titel oder den Abspann oder als Untertitel eingefügt werden und auch in der Textdarstellung individuell angepasst werden.

Was das Video selber angeht, gibt es vielfältige Möglichkeiten, das Abspielen desselben interessanter zu gestalten: Das Video kann zu Beginn „eingeflogen“ werden, zwischen den Übergängen aus dem Schneidevorgang können animierte Blenden eingebaut werden, natürlich sind auch Verzerrungen oder Geschwindigkeitsveränderungen (wie oben bei den Reglern erwähnt) möglich etc.

Das Tolle: Meist existieren bereits fertige Effektvorlagen, welche man nutzen kann. So bietet ein Programm zum Beispiel an, den Film wie einen alten Film (also bewusst auf alt getrimmt) erscheinen zu lassen, oder als Puzzle, als Negativ etc. pp.

Gute Nachrichten für Smartphone-User

Nutzer von Smartphones können ebenso wie Laptop- oder Tablet-Besitzer von den Bildbearbeitungsprogrammen profitieren. Gerade bei Handyaufnahmen können wacklige Bilder, Störgeräusche oder Verzerrungen bei schnellem Wechsel der Motive nervig sein. Dank der erwähnten Programme sind all diese Effekte korrigierbar.

Find your own way young Skywalker!

Eine grundsätzliche Sache sollte allerdings angemerkt werden, welche man in Gefahr geraten kann, falsch zu machen: Es ist sehr wichtig, sich selber und seine Ziele mit der Videobearbeitung ehrlich einzuschätzen. Ein Profi in der Bildbearbeitung wird andere Ansprüche an sein Programm haben (und andere Voraussetzungen mitbringen) als ein Anfänger.

Videoschnitt am normalen Laptop ist heute kein Problem mehr!

Videoschnitt am normalen Laptop ist heute kein Problem mehr!

Man sollte sich daher vor dem Erwerb des Programms zur Bild- und Videobearbeitung korrekt einschätzen. Für einen Anfänger zum Beispiel genügt in jedem Falle eines der kostenlosen Onlineprogramme, wie man sie heute zuhauf im Internet findet.

Als Profi wird man sehr viel mehr Möglichkeiten erwarten und sollte sich daher zu kostenpflichtigen Programmen schlau machen, welche einfach mehr Anwendungen bieten. Auch die Frage, ob man eher Technikmuffel oder Technikfreund ist, also regelmäßig und gerne mit dem Programm arbeiten oder es nur um des reinen Zweckes willen nutzen will, sollte man bedenken.

Nicht zuletzt sollte man vor dem Erwerb des entsprechenden Programms auch schauen, wie verbreitet dieses genutzt wird:

Zu einem guten und populären Programm finden sich eine Vielzahl von Tutorials und Videos im Netz.

Fazit

Dank der Technik kann man heute sein eigener Regisseur, Cutter und Spezialeffekte-Zuständiger sein. Videos auf zu hübschen oder sogar professionell erscheinen zu lassen ist heute keine Kunst mehr – das Ergebnis dann allerdings schon. Wir wünschen daher viel Spaß mit Kamera und Bildbearbeitungsprogramm!

 

 

Bildquelle: Bigstock

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Social Media Analysen und Datenauswertung http://www.linuxfibel.de/ratgeber/social-media-analysen-datenauswertung/ http://www.linuxfibel.de/ratgeber/social-media-analysen-datenauswertung/#comments Tue, 23 Aug 2016 11:06:02 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=547

Die Auftritte in den sozialen Netzwerken gehören längst zu den etablierten Methoden für moderne Strategien im Online Marketing. Es ist der direkte Kontakt mit den Kunden und die Möglichkeit zur zielgerichteten Werbung auf eine bestimmte Gruppe, die diese Kanäle so interessant machen. Allerdings haben sich die Möglichkeiten in den letzten Monaten vervielfacht und heute ist es so, dass vor allem auf die Effizienz der eigenen Methoden geachtet werden muss. Dafür braucht es die richtigen Werkzeuge zur Auswertung wie z.B. Sotrender. Und natürlich ein profundes Wissen, welche Daten wirklich wichtig sind, um den eigenen Erfolg im Bereich Social Media zu prüfen.

Wie behält man den Überblick über verschiedenen Social Media Kanäle zu einem Brand?

Wer behält den Überblick bei vielen Social Media Kanälen?

Wer behält den Überblick bei vielen Social Media Kanälen?

Für die meisten Strategien rund um Social Media wird heute natürlich nicht mehr nur auf einen einzigen Kanal gesetzt. Eine Aktivität bei Twitter hat ebenso seine Berechtigung wie eine gut organisierte Seite bei Facebook oder die optische Untermalung der eigenen Aktivitäten bei Instagram.

Je mehr Netzwerke jedoch genutzt werden, desto schwerer ist es, die Kampagnen umzusetzen und die mitunter stark unterschiedlichen Zielgruppen im Auge zu behalten. Dabei ist es eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg, dass auch nur die richtige Zielgruppe auf einem Netzwerk mit der passenden Technik angesprochen wird. Daher hat es in den letzten Jahren eine Vielzahl von Entwicklungen an Programmen  gegeben, die sich darauf konzentrieren, dass die verschiedenen Netzwerke im Verbund genutzt werden können.

Der Vorteil liegt auf der einen Seite darin, dass die verschiedenen Inhalte für die Netzwerke einfach und schnell auf möglichst vielen Kanälen gepostet werden können. So wird der Link aus Pressemitteilung zum Beispiel binnen von wenigen Minuten sowohl auf Facebook, Twitter als auch auf anderen Webseiten und meistens auch noch auf der eigenen Webseite publiziert. Das spart Zeit. Die neusten Versionen vieler Programme haben aber vor allem den Vorteil, dass sie die Statistiken aus allen Netzwerken direkt sammeln und auswerten.

Welche Tools kann man nutzen, um diese Daten zu bündeln?

Neben der klassischen Erfassung bei Google Analytics oder den entsprechenden Systemen, die durch die sozialen Netzwerke selbst vorgegeben werden, gibt es gute Programme, die die Social Media Analysen und Datenauswertung übernehmen.

Social Social Media und deren Auswertung sind nicht immer einfach zu verstehen

Social Media und deren Auswertung sind nicht immer einfach zu verstehen

In denen können die Statistiken entweder manuell eingespielt werden oder es gibt einen direkten Anschluss an die Api der Netzwerke. Durch die direkte Verbindung in den eigenen Account werden Sichtbarkeit, Klicks und andere Daten überliefert und an einem zentralen Punkt gesammelt. Zudem wird meist eine Auswertung für einen bestimmten Zeitraum oder einen bestimmten Post in einem Netzwerke gegeben. Die Sammlung der Daten muss also nicht schwer sein – wichtiger ist die Frage, auf welche Daten besonders bei der Auswertung geachtet werden muss.

Welche Statistiken sind für die Auswertung wichtig?

Selbst eine Vielzahl an Daten aus den unterschiedlichen Kanälen im Bereich Social Media ist nicht gleichbedeutend damit, dass man am Ende auch wirklich ein aussagekräftiges Bild über die eigenen Aktivitäten erhält. Stattdessen gibt es einige Faktoren die wichtig sind und andere, die nur dann interessant sind, wenn bestimmte Details geprüft werden müssen. Die folgenden Statistiken sind für die Auswertung der Daten aus den sozialen Netzwerken von besonderer Bedeutung:

  • Zahl der Likes / Follower: Die Entwicklung der Zahl der Menschen, die dem persönlichen Brand folgen, ist der entscheidende Schlüssel für die Reichweite und für die erreichbare Zielgruppe mit eigenen Nachrichten.
  • Sichtbarkeit: Inzwischen bieten die sozialen Netzwerke eine gute Information darüber, wie hoch die direkte und indirekter Sichtbarkeit durch die Zahl der Follower ist.
  • Klicks: Klicks auf externe Links in den eigenen Nachrichten geben Informationen darüber, wie hoch die Aktivität bei der erreichten Zielgruppe eigentlich ist.

Der letzte Punkt ist gleichbedeutend mit den Conversions in den sozialen Netzwerken. Wer eine große Zielgruppe erreicht, diese die Informationen aber überhaupt nicht verarbeitet oder sie nicht dafür nutzt auf die Webseite des Brands zu kommen, hat entsprechende Probleme im Marketing. Eine Optimierung der Kampagnen, der Zeiten und der Inhalte wäre der ersten Schritte für größere Erfolge mit dem eigenen Vorgehen in diesem sensiblen Bereich. Aber auch die reine Zahl der möglichen erreichbaren Nutzer spielt natürlich eine Rolle – vor allem in der langfristigen Planung des Marketings.

Welche Analysen geben einen guten Aufschluss über das Verhalten der Nutzer?

Ein Überblick über Auswertungen und Socail Media Daten geben Programme wie sotrender.com

Ein Überblick über Auswertungen und Socail Media Daten geben Programme wie sotrender.com

Nicht jede Statistik und nicht jede Analyse ist auch im gleichen Maße wichtig für die Entscheider im Marketing. So ist es zum Beispiel völlig normal, dass die Aktivität über die Sommermonate sinkt, wenn man eine jüngere Zielgruppe anspricht. Wichtig sind vor allem langfristige Analysen bei Veränderungen von bestimmten Hebeln im Online Marketing.

Dazu kommt eine genaue Überprüfung von Kampagnen. Wenn neue Werbung eingesetzt wird oder eine bestimmte Aktion mit Produkten und Dienstleistungen läuft, muss eine Analyse die Möglichkeit bereithalten, die Veränderungen am besten direkt zu erkennen. Statt sich also auf zu viele Zahlen zu verlassen, sollte die Optimierung lieber einen Weg bieten, direkt und schnell bei Auffälligkeiten aktiv zu werden.

 

 

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Maru OS: Die Kraft des Smartphone als PC http://www.linuxfibel.de/allgemein/maru-os-die-kraft-des-smartphone-als-pc/ http://www.linuxfibel.de/allgemein/maru-os-die-kraft-des-smartphone-als-pc/#comments Wed, 15 Jun 2016 13:42:17 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=539

Die Rechenkraft aktueller Smartphones ist beeindruckend und sehr viel Potential bleibt ungenutzt, wenn sie als Telefon und Multimedia-Gerät eingesetzt werden – so weit, so bekannt. Der Mehrwert lässt sich bisher leider nicht zufriedenstellend nutzen. Jeder, der schon einmal eine Tabelle am 4-Zoll-Monitor vor sich hatte, weiß, dass sie zwar schnell berechnet wird, die Bearbeitung aber sehr umständlich ist. Maru OS setzt an dieser Stelle an und ermöglicht die nahtlose Verbindung zwischen mobiler und stationärer Arbeitsumgebung mit dem Computer in der Hosentasche – eine Aufgabe, an der große Software-Hersteller noch kontinuierlich arbeiten.

Der Telefon-Desktop: Android und Debian machen es möglich

Maru OS ist die Schöpfung von Preetam D’Souza: Ein Entwickler, der sich nicht damit abgefunden hat, dass in seinem Nexus 5 ungenutztes Potential brach liegt. Er hat sich die Verwandtschaft der beiden Linux-Systeme Android und Debian zu Nutze gemacht und die beiden zu einem mobil/stationären Betriebssystem verschmolzen. Hier die Fakten:
  • Mobiles System: Android 6.0 (ohne vorinstallierte Anwendungen)
  • Desktop-System: Debian 8 Jessie mit Xfce-Oberfläche
  • Veröffentlichung: Juni 2016
  • Erste stabile Version: 0.2.3
  • Website: http://maruos.com
Das Besondere hinter den Fakten ist, dass jedes Smartphone mit Maru OS das Desktop- und das Mobile System gleichzeitig betreiben kann, wenn es an einen Monitor oder HDTV angeschlossen wird. Während am Smartphone nach wie vor Android läuft, öffnet sich am Bildschirm eine vollständige Debian-Version. Gemeinsam mit einer Tastatur und Maus, die über Bluetooth verbunden werden, wird das Handy damit zum Telefon-PC-Hybriden.

Zwei Welten auf einem Gerät

Android und Debian teilen sich dank Maru OS die Ressourcen des Smartphones und laufen parallel: Mit der Redaktion telefonieren, während der eben gemachte Schnappschuss noch bearbeitet wird, kann einiges an Zeit ersparen. Diese Eigenschaft macht das Betriebssystem so einzigartig.
Demselben Ziel hat sich Microsoft mit dem Projekt ‚Continuum‘ verschrieben. Auch dabei soll der mobile Computer für den Desktop-Einsatz fit gemacht werden. Continuum bleibt allerdings auf die Welt der Universal Apps aus dem Windows Store beschränkt. Herkömmliche PC-Anwendungen bleiben ausgespart.
Preetam D’Souza zeigt, dass das nicht notwendig so sein muss. Mit seinem Betriebssystem stehen alle Apps aus dem Android-Ökosystem und jede Software, die unter Linux läuft, zur Verfügung. Ersten Anwender-Berichten zufolge kann ein Nexus 5 problemlos die 3D-Grafiksuite Blender oder das Bildbearbeitungsprogramm Gimp betreiben, während es als Telefon bereit steht.

Der volle Mehrwert eines Smartphones

Der Nutzen dieser Entwicklung liegt für Smartphone-Besitzer mit kleinem Budget auf der Hand: Die mobile CPU reicht völlig aus, um so manchen Laptop zu ersetzen. Die Einsatz-Szenarien, die durch den PC im Taschenformat möglich werden, sind vielfältig.
Maru OS kann für Unternehmen eine spannende Entwicklung darstellen. Anwender, die mit sensiblen Daten arbeiten, können vom Sicherheits-Aspekt des aufgewerteten mobilen Computers profitieren. Die Informationen am Smartphone stehen für Präsentationen und Bearbeitungen zur Verfügung und kommen nicht mit potentiell riskanten Rechnern in Verbindung – sie verlassen das eigene Gerät nie.
Sehr wahrscheinlich gibt es aber auch einige Anwender, für die bereits eine einfache Android-Version ohne Bloatware, die sich nicht entfernen lässt, attraktiv erscheint.

Betriebssystem mit Potential

Desktop-Smartphone-Hybrid: Maru OS verbindet die Geräte!

Desktop-Smartphone-Hybrid: Maru OS verbindet die Geräte!

Maru OS ist auf jeden Fall ein interessantes Konzept, das sich in kurzer Zeit vom Ein-Mann-Vorhaben zum viel beachteten Open-Source-Projekt entwickelt hat. Neben der Tatsache, dass es erstmals gelungen ist Android und Linux gleichzeitig nutzbar zu machen, ist die Entwickler-Gemeinschaft vor allem von der Einfachheit und Stabilität der Lösung beeindruckt.
Das Projekt befindet sich derzeit allerdings erst am Anfang. Die Beta-Test-Phase wurde eben abgeschlossen und alle, die über ein Nexus 5 verfügen, können Maru OS bereits als Custom ROM aufspielen – eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation ist am Blog des Entwicklers zu finden. Alle anderen müssen noch etwas warten. Es ist auf Grund der großen Resonanz aber anzunehmen, dass das Betriebssystem sehr bald für weitere Modelle verfügbar sein wird.
Die Software ist mit der Version 0.2.3 noch in einem sehr frühen Stadium. Einige Kinderkrankheiten werden in den kommenden Versionen noch ausgebügelt: Die GPU des Smartphones wird noch nicht voll genutzt und auch das Einhängen zusätzlicher Ordner ist unter Debian nur über Umwege möglich.

„The only PC you need is the one in your pocket“

schreibt Preetam D’Souza auf der Website zum Projekt. Obwohl die Hardware schon länger dazu in der Lage war, ist der Mehrwert eines Smartphones erst durch Maru OS auch tatsächlich verfügbar.

 

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Android-Smartphone mit Linux-Desktop von Intel http://www.linuxfibel.de/betriebssysteme/android-smartphone-mit-linux-desktop-von-intel/ http://www.linuxfibel.de/betriebssysteme/android-smartphone-mit-linux-desktop-von-intel/#comments Wed, 23 Mar 2016 14:00:59 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=528

Intel stellt Android-Smartphone mit Desktop-Funktion vor

Ein gemeinschaftliches Projekt und Schritt zu einer neuen Generation von handlichen Mobilgeräten: Intel präsentierte gemeinsam mit dem Elektronikriesen Foxconn ein neues Smartphone mit hybrider Betriebssystemstruktur auf Linux-Basis. Auf Wunsch verwandelt es sich in einen nahezu vollwertigen Linux-Desktop. Weniger als 100 Dollar soll es auf dem Markt letztendlich kosten und ist primär für den Vertrieb in technologisch rückständigen Nationen gedacht, um deren Bevölkerung mit günstigen Konditionen den Einstieg in die PC-Welt zu ermöglichen.

SoC mit Support für Peripherie eines Standard-PCs

Viele Menschen in Schwellenländern fehlt der Zugang zu einem vollwertigen Computer und den damit verbundenen Möglichkeiten. Gesurft und kommuniziert wird üblicherweise per Smartphone, doch dessen Funktionalität hat seine Grenzen.
Eine Lücke, die der amerikanische Halbleiterhersteller mit einem Low-Budget-Smartphone in Zukunft versucht zu füllen. Vorgestellt hatte Intel und Foxconn das neue Gerät während des MWC 2016 (Mobile Word Congress).
Als Prozessor arbeitet ein Mitglied der brandneuen Intel-Atom-X3-Serie (Codename Sofia). Zusätzlich statten die Entwickler den Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 2 GB RAM aus, so dass für einen Großteil anfallender Aufgaben kein unnötiger Flaschenhals entsteht. Als brauchbarer Low-Budget-Ersatz für gewöhnliche PCs kann das Smartphone Eingabegeräte via Bluetooth ansprechen, denn Maus und Tastatur zur Steuerung sind für schnelles, effizientes Arbeiten zwingend notwendig.
Unterwegs wird das Mobile Device wie gehabt per Touchscreen bedient und sorgt dahingehend für keinerlei Überraschung. Der eigentliche Clou bleibt der Signal-Output an gängige Monitore durch den USB-Anschluss mit Hilfe eines HDMI-Adapters. Voll automatisch erkennt die Software die neue Verbindung, deaktiviert das Smartphone-Display und lädt auf dem großen Bildschirm eine neues Interface, das auf einer angepassten Debian-Version basiert. Die gleichzeitige Nutzung per Touch-Eingabe ist laut Hersteller aber nicht vorgesehen, obwohl Layout und Größe der Bedienungselemente den Gedanken zumindest kurzzeitig aufkommen lässt.

Debian und Android: zwei Stimmen, eine Sprache

Sofort fühlen sich Nutzer an eine klassische Desktop-Umgebung mit all seinen typischen Elementen erinnert. Fenster und Icons lassen sich per Maus einfach verschieben und in ihrer Größe anpassen. Dabei führte Intel Anwendungen wie FireFox, LibreOffice oder den VLC-Mediaplayer vor – und das in einer erstaunlichen Performance, die vermutlich guter Software sowie den neuen Mali-Grafikkernen der Intel-Atom-X3-Serie zu verdanken ist. Um so erstaunlicher ist dies, da nebenher Android still und leise weiterhin im Hintergrund mitläuft.
Beide Betriebssysteme teilen sich die Bildfläche – zur Linken Debian, zur Rechten erscheint auf Wunsch das allbekannte Android und lässt sich zudem vollständig ansteuern. So erklingen auch die bekannten akustischen Meldungen, wenn per WhatsApp, Hangouts und anderen Apps Neuigkeiten eintreffen.
Es muss niemand auf die Vorzüge beliebter Programme zur Kommunikation während einer Sitzung im Linux-Desktop verzichten oder diese sogar umständlich neu installieren.
Debian und Android bedienen sich des gleichen Kernels und trennen auch nicht ihre Datensätze auf verschiedene Partitionen auf. Dadurch vereinfacht sich der Transfer von Daten und die Interaktion zwischen beiden Betriebssystemen enorm – einfaches Herüberschieben zur anderen Systemoberfläche genügt in der Regel. In der Praxis synchronisieren sich außerdem Programme wie der Email-Client von Debian mit dem passenden Gegenstück von Android. Trotzdem bleibt der interne Speicher mit 16 GB dabei weitestgehend von überflüssigem Datenmüll verschont. Ganze 10 GB stehen weiterhin zur Verfügung, was die Schlankheit des ganzen Konzepts nachträglich unterstreicht.

Optimiert und ausgemistet – aber keine Mogelpackung

Kenner der Linux-Distribution sticht sofort das etwas monotone, glanzlos wirkende Design ins Auge.
Die Icons sind stark vergrößert, der Hintergrund ist trist gehalten. Alles, was für die Funktionalität nicht absolut notwendig erschien, wurde laut Chefentwickler Nir Metzer entfernt. Um die Ressourcen durch den parallelen Betrieb zu schonen, war diese Entscheidung ein logischer Schritt.
Dennoch bleiben die essenziellen Kernfunktionen von Linux komplett erhalten. Jedes Programm, dass auf einem normalen Desktop-PC mit Debian funktioniert, wird auch auf dem Hybrid-Smartphone laufen – sofern die Hardware noch in der Lage ist, die erforderliche Leistung dafür aufzubringen. Besonders bei Textverarbeitung und Ausflügen ins Internet dürfte der hohe Gewinn an Komfort gegenüber der mobilen Variante Zuspruch finden. Dem Rotstift zum Opfer gefallen sind beispielsweise visuelle Übergangseffekte des GUIs. Derartige optische Spielereien wird niemand ernsthaft vermissen angesichts des extrem günstigen Preises von unter 100 Dollar. Laut Angaben von Intel befindet sich die Entwicklung bereits im finalen Stadium, aber es fehlt noch an geeigneten Partnern für die Auslieferung des neuen Produktes.
Ein potenzieller Kandidat für den Verkauf wären Schwellenländer wie Indien.
Die Idee hinter einem Dual-OS-System ist an und für sich keine richtige Neuheit, da bereits diverse ähnliche Experimente mit Tablets den Markt beglückten. Dennoch überzeugt Intels Smartphone erstmals mit einem durchdachten und ebenso leistungsstarken Ansatz im Linux-Gewandt, dass zudem auch im Anschaffungspreis äußerst gering ausfallen soll.
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Sicherheitslücke in glibc bedroht Linux http://www.linuxfibel.de/sicherheit/sicherheitsluecke-in-glibc-bedroht-linux/ http://www.linuxfibel.de/sicherheit/sicherheitsluecke-in-glibc-bedroht-linux/#comments Mon, 29 Feb 2016 10:28:54 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=522
Manch einer assoziiert den Begriff «Sicherheitslücken» mit Windows. Linux wird weitgehend als sichere Alternative wahrgenommen

Manch einer assoziiert den Begriff «Sicherheitslücken» mit Windows. Linux wird weitgehend als sichere Alternative wahrgenommen

. Doch auch das freie Betriebssystem bleibt von sicherheitskritischen Lecks nicht verschont. Ein solches wurde kürzlich unter dem Kennzeichen CVE-2015-7543 bekannt und betrifft die GNU-C-Bibliothek.

Google entdeckt gefährlichen Bug

Es war ein Zufall. Ein Google-Entwickler stellte fest, dass sein SSH-Client immer wieder abstürzte, wenn er eine Verbindung zu bestimmten Adressen aufbauen wollte. Sicherheitsforscher von Google gingen der Sache nach. Was sie dabei entdeckten, ist von größter Brisanz. Eine Schwachstelle in glibc, der auf Linux-Systemen am weitesten verbreiteten Standard-Bibliothek für die Programmiersprache C, führt zu einem Pufferüberlauf auf dem Stack. Im schlimmsten Fall können Angreifer bösartigen Code einschleusen.

Pufferüberlauf im clientseitigen DNS-Resolver …

Der Fehler versteckt sich in der Funktion getaddrinfo(), die für die Auflösung von Domainnamen in IP-Adressen zuständig ist. Dazu sendet sie eine Anfrage an den DNS-Server. Für dessen Antwort reserviert sie 2048 Byte Speicherplatz auf dem Stack.

Ist die Antwort des DNS-Servers größer als der reservierte Speicherbereich, sorgt sie dafür, dass ein neuer Puffer mit der richtigen Größe auf dem Heap zugewiesen wird. Unter gewissen Umständen geht dabei etwas schief: Die DNS-Antwort landet trotzdem im zu kleinen Puffer auf dem Stack und es kommt zum Pufferüberlauf. Diesen kann ein Angreifer nutzen, um eigenen Code zur Ausführung zu bringen.

… erlaubt Ausführung von Remote-Code

Einfach ist dies allerdings nicht. Die meisten Linux-Systeme verhindern durch die zufällige Zuordnung von Speicheradressen (Speicherrandomisierung), dass der Angreifer die Einsprungadresse seines Schadcodes kennt. Den Sicherheitsforschern von Google gelang es dennoch, einen Exploit zu entwickeln, der den Fehler im DNS-Resolver von glibc nutzt, um Remote-Code auszuführen. Aus Sicherheitsgründen verzichteten sie, diesen Exploit zu veröffentlichen.
Angreifbar sind alle Anwendungen, die die glibc-Funktion getaddrinfo() für DNS-Abfragen verwenden – und das sind viele. Die Google-Ingenieure testeten erfolgreich Angriffe auf SSH, sudo und cURL. Es sind verschiedene Wege denkbar, wie ein Eindringling die Schwachstelle auszunutzen kann: Er schaltet sich über eine Man-in-the-Middle-Attacke in die DNS-Kommunikation ein, kapert einen DNS-Server oder setzt speziell konstruierte Domainnamen ein.

Wer ist betroffen?

Das Sicherheitsleck schlich sich 2008 mit Version 2.9 in die glibc. Es bedroht alle Systeme, die die GNU-C-Bibliothek ab 2.9 nutzen, also nahezu alle aktuellen Linux-Distributionen. Nicht betroffen sind Android-Geräte. Googles Betriebssystem baut zwar auf Linux auf, setzt aber auf eine eigene Implementierung der C-Standard-Bibliothek namens Bionic. Nicht betroffen sind auch die meisten Linux-basierten Embedded-Geräte wie Router. Sie verwenden in der Regel abgespeckte Alternativen zur glibc, hauptsächlich uClibc. Macht ein solches Gerät dennoch von der GNU-C-Bibliothek Gebrauch, ist es indes besonders gefährdet: Embedded-Geräte nutzen typischerweise keine Speicherrandomisierung und werden nur spärlich mit Updates versorgt.
Ob das eigene System verwundbar ist, lässt sich mit einem vom Google-Sicherheitsteam auf Github veröffentlichten Proof of Concept prüfen. Dieses Testprogramm ist harmlos. Ist die Sicherheitslücke vorhanden, stürzt es ab, führt jedoch keinen Schadcode aus.

So schnell wie möglich updaten

Die Ingenieure von Google fanden bald heraus, dass sie nicht die Ersten waren, die den Bug im DNS-Resolver von glibc entdeckt hatten. Die Red-Hat-Entwickler Carlos O’Donell und Florian Weimer beschäftigten sich bereits seit Mitte letzten Jahres damit. Lange unterschätzten sie allerdings die Gefahr, die von der Sicherheitslücke ausgeht. Das Google-Forscherteam kontaktierte die beiden und entwickelte mit ihnen zusammen einen Patch. Dieser ist seit 16. Februar verfügbar. Viele Linux-Distributionen haben rasch reagiert, und bieten bereits ein Update-Paket an. Dazu gehören unter anderem:

  • Ubuntu 12.04, 14.04 und 15.10
  • Debian 6 (Squeeze), 7 (Wheezy) und 8 (Jessie)
  • Red Hat Enterprise Linux 6 und 7

Es empfiehlt sich, das Update schnellstmöglich einzuspielen und das System anschließend neu zu starten. Steht noch keine Aktualisierung der glibc zur Verfügung, hilft es, DNS-Antworten, die 512 Bytes (UDP) respektive 1024 Bytes (TCP) überschreiten, über die Firewall auszufiltern.

Déjà-vu

Das noch namenlose Leck weckt ungute Erinnerungen. Bereits vor einem Jahr wurde unter dem Namen “Ghost” ein schwerwiegender Fehler im DNS-Resolver von glibc bekannt, der die Ausführung von Remote-Code erlaubte. Mit einer manipulierten IP-Adresse konnte ein Angreifer in der (veralteten) Funktion gethostbyname() einen Pufferüberlauf verursachen und so eigenen Code einschleusen. Beiden Sicherheitslücken ist gemein, dass sie während vieler Jahre unentdeckt blieben und zunächst unterschätzt wurden. Bei Ghost dauerte es lange, bis der Bugfix seinen Weg in die Linux-Distributionen fand. Zumindest dies scheint sich derzeit nicht zu wiederholen.

 

 Bildquelle: bigstock-ID-82341470-by-Nasir1164

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Ocean: Portabler Linux-Webserver in Smartphonegröße http://www.linuxfibel.de/allgemein/ocean-portabler-linux-webserver-in-smartphonegroesse/ http://www.linuxfibel.de/allgemein/ocean-portabler-linux-webserver-in-smartphonegroesse/#comments Fri, 22 Jan 2016 07:31:28 +0000 admin http://www.linuxfibel.de/?p=513 Bei Webserver denkt man sofort an große Hallen, die mit Computer gefüllt sind und Stromfresser sind. Doch ein US-amerikanische Unternehmen geht da einen anderen Weg. Die Kalifornier haben einen kleinen portablen und stromsparenden Minicomputer vorgestellt, der als Linux-Webserver eingesetzt werden kann.

Ein neuer Minicomputer

Seit der Einführung des Raspberry Pis werden Minicomputer immer mehr beliebt. Ziel ist es, immer kleinere Computer mit grosser Rechenleistung auf den Markt zu bringen, die weniger Strom verbrauchen. Im Desktopbereich ist man diesem Ziel schon sehr nah gekommen, doch im Serverbereich gibt es noch keine grosse Ansätze einen Minicomputer zu entwickeln.

Und wieso sollte wieder ein neuer Minicomputer auf den Markt kommen, wo es doch mit dem Raspberry Pi die Möglichkeit gibt, selbst einen solchen Computer zu bauen, der Serveraufgaben erfüllt? Bei einem Eigenbau müssen die einzelnen Komponenten wie WiFi und Bluetooth selbst zusammengesetzt werden. Somit erhöht sich auch die Stromaufnahme des Gerätes. Da der Raspberry Pi selbst auf Strom angewiesen ist, muss immer eine externe Stromquelle in der Nähe sein, die ihn konstant mit Saft versorgt. Auch wäre das Gerät durch die einzelnen Zusatzteile nicht mehr kompakt. Und hier setzt Ocean an.

Linux-Webserver Ocean

Linux-Webserver Ocean

Das kleine, smarte Gerät

Die Dimensionen von Ocean sind 15 cm x 7,8 cm und das Gerät wiegt nicht mehr als 170 Gramm. Das Gehäuse selbst ist an drei Seiten gerade und an einer etwas eingebogen. Das gibt dem Gerät eine gewisse Griffigkeit. Der Computer selbst ist von einem Aluminiumgehäuse umgeben, das in einer Plastikhülle steckt. Die Hülle lässt sich nicht ohne Weiteres öffnen, nur mit Spezialwerkzeug kriegt man die Hülle geöffnet. Ist sie einmal offen, ist es ein Leichtes die interne Speicherkarte durch eine andere zu ersetzen.

Technische Daten:

  • CPU: 1GHz ARM Dual Core Cortex-A7
  • RAM: 1GB DDR 480MHz
  • Speicher: 8GB-64GB Micro-SD Speicherkarte
  • Interner Speicher: 4GB Flash-Chip
  • USB: 1 x USB 2.0/3.0 Port
  • Betriebssystem: Debian Jessi mit Linux Kernel 3.4.105+
  • Wifi: 802.11 b/g/n 11/54/72 Mbps
  • Bluetooth: 4.0 + EDR Low Energy Support
  • Interner Akku: 4200 mAh
  • Stromeingang: Mini-USB

Der Akku soll bis zu 2 Tagen durchhalten, der Server ist also auch mobil nutzbar. Aufgeladen wird der Computer über die Mini-USB Schnittstelle, wie es bei den meisten mobilen Geräten üblich ist. Auf einen HDMI-Ausgang oder einen anderen Grafikausgang wurde verzichtet, um weiteren Strom für das Gerät zu sparen. Ein Bildschirmausgang ist auch nicht von Nöten, da der Server von einem anderen Computer über WiFi oder Bluetooth via SSH konfiguriert werden kann. Eine andere Möglichkeit ist, den Mini-PC direkt via Smartphone oder Tablet anzusprechen.

Anwendungbereiche

Als reiner Webserver fürs Internet wird sich Ocean wohl wegen der geringen Rechenkapazitäten nicht durchsetzen. Doch bei Webdesigner und Websoftwareentwickler kann sich der Miniserver als nützlich erweisen. Web-Apps können über die Frameworks node.js oder Rudy-on-Rails geschrieben werden.

Um Präsentationen bei Kunden zu veranstalten, kann Ocean als lokaler Webserver genutzt werden. Auch einigt sich das Gerät als Diagnoseserver für mobile Geräte. Soll ein Smartphone mal schnell repariert werden, können so auf die Schnelle Daten als Back-up auf dem Server abgespeichert werden.

Neben Debian kann auch noch Android oder Ubuntu als Betriebssystem aufgespielt werden. Somit kann das Gerät als Testserver für Applikationen herhalten. Doch nicht nur als Server kann Ocean eingesetzt werden.Mit einigen Modifikationen kann das Gerät als Router eingesetzt werden oder als IoT Hub für Anwendungen benutzt werden.

Drei verschiedene Speichergrößen

Angeboten wird der kleine Webserver in drei verschiedenen Speichervarianten: In einer 16GB, 32GB und 64GB Version. Die 16GB Version kann als Betaversion vorbestellt werden. Es gilt aber sich zu beeilen, da diese Version für den Anfang nur in limitierter Stückzahl produziert wird. Ausgeliefert wird der Minicomputer dann im Februar. Die beiden anderen Versionen werden erst im April auf den Markt kommen. Die Preise liegen bei 149 Dollar für die 16GB Version, für die beiden anderen müssen 179 beziehungsweise 199 Dollar bezahlt werden. Interessierte Anwender aus Deutschland müssen noch mit einem Aufschlag von 15 Dollar für den Versand rechnen.

 

Bildquelle: getocean.io

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