Linux Befehle vereinfachen das Leben in vielfacher Hinsicht. Das freie Betriebssystem verfügt neben der üblichen grafischen Oberfläche über ein zentrales Terminal bzw. Shell, das textbasierte Kurzbefehle für sämtliche Aufgaben verwendet. Für alle Linux Befehle gibt es eine konsequente Anordnung, sodass bspw. zu jedem Befehl auch eine eigene Hilfe im Terminal angezeigt werden kann: Die Eingabe “man [BEFEHL]” (ohne Anführungszeichen) ruft mit Bestätigung mittels Enter-Taste das zugehörige Manual auf.

Curl mit dem Terminal ausführen

Curl mit dem Terminal ausführen

Die Basis der Linux Befehle umfasst außerdem das schnelle und unkomplizierte Herunterfahren des Rechners, das durch “shutdown -h now” erledigt wird. Die schlüssige Struktur von Linux lässt sich daran erkennen, dass “shutdown -r now” einen Neustart des Rechners bewirkt. Intuitiv kann der Nutzer sich so gezielt neue Kommandos erschließen.

Auf der Suche nach Objekten helfen die Linux Befehle “whereis [PROGRAMM]” und “locate [Datei]” beim Aufspüren des jeweiligen Programms bzw. der jeweiligen Datei. Der angegebene Pfad eignet sich als Beispiel für den Aufbau des Dateisystems, dessen Navigation vom Ursprung / ausgeht. Um in dieses besagte Hauptverzeichnis zu wechseln, bedarf es der Eingabe “cd /”. Die Linux Befehle pwd und cd sind mächtige Kommandos: Während “pwd” das aktuelle Verzeichnis angibt, navigiert bspw. “cd ..” in das übergeordnete Verzeichnis oder “cd [VERZ]” direkt in das Verzeichnis mit dem Namen [VERZ].

Nach einer geglückten Navigation in ein bestimmtes Verzeichnis helfen weitere Linux Befehle bei der jeweiligen Organisation. “mkdir [VERZ]” legt ein neues Verzeichnis [VERZ] an. “ls” gibt einen kurzen Einblick in den Verzeichnisinhalt, “ls -l” und “ls -la” bieten dagegen eine ausführlichere Aufstellung der Inhalte.

Nachdem nun Dateien aufgelistet wurden, kann mit diesen interagiert werden. Kommandos wie “cat [DATEI]” ermöglichen die Bildschirmanzeigen des Inhalts und “rm [DATEI]” löscht die angegebene Datei. Kopieren, Umbenennen und Verschieben verlaufen nach dem gleichen Prinzip mittels der Linux Befehle cp und mv, die intuitiv an Copy und Move erinnern. Die genaue Angabe des Verzeichnisses ist zudem notwendig.

Zur schnellen Problembehebung bei aufgehängten bzw. eingefrorenen Prozessen dient der Befehl killall, der bspw. in Verbindung mit Programmen alle zugehörigen Prozesse beendet: “killall [opera]“. Zur Durchführung sind meist Linux Befehle wie chmod oder sudo notwendig, die z.B. Rootrechte vergeben. Die Nutzung geschieht jedoch stets auf eigene Gefahr!

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