Linux Mint 16 “Petra” basiert auf Xfce 4.10, MDM 1.4, einem 3.11er Linux Kernel und einer Ubuntu 13.10 Package-Base. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Xfce 4.10 Desktop

Der Highlight von Linux Mint ist traditionell ein aktueller Xfce-Desktop. Hier liegt er in der Version 4.10 vor. Es handelt sich hierbei um eine schlanke Benutzeroberfläche, die auch auf älteren PCs flüssig läuft und trotzdem eine gute Figur macht. Mit diesem frischen Appeal macht Linux so richtig Spaß!

Whisker Menu 1.2

Dieses bringt viele wertvolle Neuerungen im Kontext von Menü-Hierarchien, Favoriten und Optionen für benutzerdefinierte Kommandos.

Pulse Audio

Das neue Linux Mint bringt bessere Unterstützung für Audio. Das alte ALSA-System wurde durch ein zeitgemäßeres Pulse Audio ersetzt. Für über die Jahre gewachsene Systeme bleibt ALSA dennoch weiterhin optional verfügbar, um eventuelle Probleme im Zusammenspiel mit diverser älterer Software zu vermeiden.

Anmeldebildschirm

Der MDM-Anmeldebildschirm in der Version 1.4 wurde an Linux Mint angepasst. Er bringt wesentliche Geschwindigkeitsvorteile durch eine bessere Codebasis und für den Benutzer angenehme kleine Funktionen wie die Anzeige des zuletzt angemeldeten Benutzers, sodass nur noch ein Kennwort eingegeben werden muss.

Unterstützung für USB-Sticks

Es wurde ein neues Tool entwickelt, mit dem USB-Sticks auf einfache Weise unter NTFS, FAT32 oder ext4 formatiert werden können.

Verbesserung bei der Performance

Linux Mint 16 bewahrt seinen Fokus und verzichtet auf unnötigen Schnickschnack zu Gunsten der Performance. Unter anderem werden beim Booten keine btrfs-Partitionen mehr gesucht, der Update-Manager startet verzögert, damit die Session schneller laden kann, und der Software-Manager ist deutlich schneller geworden.

Software-Manager

Eine bessere Performance ergibt sich insbesondere beim Starten, bei der Suche und durch ein kleineres Memory-Profil. Die Schnittstelle zeigt jetzt mehrere Screenshots gleichzeitig.

Verbesserungen auf Systemebene

Unter der Haube bringt die aktualisierte Linux Distribution sicherere Kernel-Updates, besseren EFI-Support, schnelleres Booten, bessere Unterstützung von Valve Steam (das jetzt Teil der Repositories ist) sowie ein verbessertes Hilfesystem und noch einiges mehr.

Verbesserungen beim Design

Inkonsistenzen wurden geglättet und der Look von GTK2- und GTK3-Applikationen homogenisiert. Eine Vielzahl von beliebten Applikationen (z. B. Handbrake und Tomahawk) hat jetzt neue Symbole.
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